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ISAR

SAR
ISAR

Bild 1: Vergleich Methodik SAR mit ISAR

SAR
ISAR

Bild 1: Vergleich Methodik SAR mit ISAR

ISAR

Das Inverse Synthetic Aperture Radar (ISAR) ist eine Umkehrung des SAR Verfahrens, weil hier nicht der Flugpfad des luftgestützten Radargerätes als Basis für die erforderliche Relativbewegung genommen wird, sondern der Bewegungsvektor des georteten Zieles. Die relative Bewegung zwischen Radarsystem und Ziel muss während der gesamten Messdauer hinreichend bekannt sein, damit eine kohärente Verarbeitung der Messdaten ermöglicht wird. Durch diese Relativbewegung ändert sich die Ausrichtung des Zieles zum Radarsystem wodurch sich verschiedene Blickrichtungen auf das Ziel ergeben. Dadurch erhält das Echosignal jedes einzelnen reflektierenden Punktes des Zieles eine Phasenänderung. Wie beim SAR erhält man so durch kohärente Datenverarbeitung eine hohe räumliche Auflösung auch in azimutaler Richtung.

Es werden drei Verfahren für die ISAR-Prozessierung von Radarrohdaten genutzt:

Das ISAR- Verfahren erhielt eine große Bedeutung an Bord von Marineaufklärungsflugzeugen um dort Radarbilder von Schiffen mit einer derartigen Qualität zu erhalten, dass eine Zielidentifizierung ermöglicht wird.