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MR-331

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte taktisch-technische Daten

Bild 1: MR-331

Bild 1: MR-331

Technische Daten
Frequenzbereich: X-Band)
Pulswiederholzeit:
Pulswiederholfrequenz:
Sendezeit (τ):
Empfangszeit:
Totzeit:
Pulsleistung: 200 kW
Durchschnittsleistung: 100 W
instrumentierte Reichweite: 40 NM (≙ 74 km)
Entfernungsauflösung:
Genauigkeit:
Öffnungswinkel:
Trefferzahl:
Antennendrehung: 4 oder 12 min⁻¹
MTBCF:
MTTR:

MR-331

Das MR-331 „Rangout“ (Cyrillic: МР-331 «Рангоут», „Spiere“, NATO-Bezeichnung: „Square Tie“) war ein im X-Band arbeitendes maritimes Radar für kleinere Schiffe und Boote zur Navigation, zur Luft- und Seeraumüberwachung und zur Zielzuweisung für Anti-Schiffs-Flügelraketen vom Typ P-15 Termit (NATO-Bezeichnung: „Styx“ oder SS-N-2.)

Mit diesem Radar wurde Anfang der 1970er Jahre zufällig die anomale Ausbreitungsbedingung für elektromagnetische Wellen als „Schlauchübertragung“ (ducting) in der Schicht extrem hoher Luftfeuchtigkeit dicht über der Meeresoberfläche entdeckt,[1] ähnlich wie beim italienischen MM/TPS-755.

Das Radar wurde ab 1989 durch das 3Ts-25E Garpun (NATO-Bezeichnung: „Plank Shave“) ersetzt.

Quelle: