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Type 79

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte taktisch-technische Daten

Bild 1: Type 79

Bild 1: Type 79

Technische Daten
Frequenzbereich: 43 MHz
(VHF-Band)
Pulswiederholzeit:
Pulswiederholfrequenz: 50 Hz
Sendezeit (τ): 8 … 30 µs
Empfangszeit:
Totzeit:
Pulsleistung: 70 kW
Durchschnittsleistung:
angezeigte Entfernung: 40 NM (≙ 74 km)
Entfernungsauflösung:
Genauigkeit:
Öffnungswinkel:
Trefferzahl:
Antennenumlaufzeit:
MTBCF:
MTTR:

Type 79

Das Radar Type 79 war ein im VHF-Band arbeitendes, noch experimentelles Frühwarnradar der Royal Navy.

Das Radar verwendete zwei getrennte Antennen für Senden und Empfang und stellte die Echosignale auf einem Oszilloskop (A scope) dar. Der Seitenwinkel des Echosignals konnte durch Drehung der Antennen anhand der maximalen Amplitude des Echos bestimmt werden. Allerdings ist die Halbwertsbreite eines einfachen Dipols mit Reflektor größer als 200°. Eine genauere Schätzung des Seitenwinkels erfolgte durch ein Verfahren, welches Bracketing („Einrahmung“) genannt wurde. Hier notiert der Bediener die Winkel für die Nullstellen auf jeder Seite des Echos und berechnet einen Mittelwert aus beiden Winkeln.

Bis September 1939 wurden nur drei Stück dieser Radargeräte auf Schiffen der Royal Navy installiert. Eines davon auf dem Kreuzer H.M.S. Curlew welcher speziell für eine Luftabwehr ausgestattet wurde. Die Erfahrungen, welche mit diesem Radar gesammelt wurden, flossen in die Entwicklung des Radars Type 279 ein.

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