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USB 2.0 Schnittstelle

Damit das Radar komplett von einem Rechner aus gesteuert werden kann, benötigen die einzelnen Baugruppen eine Schnittstelle zwischen pegelgesteuerten Eingängen, analogen Steuersignalen und auch zur Datenübertragung zurück zum Computer. Analog zu einem kommerziellen oder rein militärischen Radar sollte diese Schnittstelle standardisiert sein. Zum Beispiel heißt im AN/FPS-117 diese Schnittstelle NTDS/RADAR INTERFACE CIRCUIT CARD ASSEMBLY.

In unserem Eigenbau-Radar verwenden wir einen standardisierten USB 2.0 Host-Controller. Dieser erhält standardmäßig auch einen zusätzlichen serielle EEProm und einen zusätzlichen SRAM. Wenn für einen speziellen Einsatz diese zu den prozessorinternen Speichern optionalen Speichern nicht benötigt werden, dann werden sie auf der jeweiligen Platine einfach nicht bestückt. Jede Baugruppe sollte also solch einen Prozessor enthalten, so dass der verwendete Computer über die USB-Schnittstelle mit dieser Baugruppe kommunizieren kann. Softwaremäßig wird das schwierig, weil über diese Schnittstelle der Computer ebenfalls ermitteln muss, welche Baugruppe überhaupt an genau diesem Anschluss liegt. Die Baugruppenbezeichnungen, die das USB-Protokoll zur Verfügung stellt, sind leider nicht so einfach editierbar.

Um einen eigenen mehrlagigen Leiterplattenentwurf kommen wir nicht mehr drum herum. Wenigstens die Rückverdrahtung gestaltet sich dadurch sehr viel einfacher.