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Zielbeleuchtungsradar

Startrampe
CWIR
Bugantenne
Heckantenne
Zielbeleuchtungsradar

Bild 1: Leitverfahren HAWK

Startrampe
CWIR
Bugantenne
Heckantenne
Zielbeleuchtungsradar

Bild 1: Leitverfahren HAWK

Zielbeleuchtungsradar

Ein Zielbeleuchtungsradar ist ein spezielles Dauerstrichradar für das halbaktive Raketenleitverfahren. Es ist ein bistatisches Radar, dessen Sender am Boden steht und dessen Empfänger sich in der Rakete befindet. Die Rakete kann sich aktiv mittels Radar zum Ziel leiten, benötigt aber nicht einen starken Sender mit dessen Stromversorgung. Damit ist die Rakete wesentlich leichter, als wenn sie diese Radarbaugruppen mitführen müsste.

Dieses Verfahren wird sehr häufig vor allem in maritimen Raketensystemen angewendet. An Land waren das AN/MPQ-33/39 (CWIR) und das AN/MPQ-46 (HiPIR) Zielbeleuchtungsradargeräte des Raketensystems HAWK.

Nachteilig ist, dass gerade das Zielbeleuchtungsradar ein dankbares Ziel für Anti-Radar-Raketen ist, weil es nicht so einfach auf eine andere Frequenz umschalten kann. Die Empfänger in der Rakete können nach dem Start nicht mehr umgestimmt werden. Solange die eigene Rakete zum Ziel fliegt kann das Zielbeleuchtungsradar auch nicht abgeschaltet werden, weil sonst die eigene Rakete verloren ist.


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