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Ausleuchtungszone

kleine Antenne
große Antenne
große Ausleuchtzone
kleine Ausleuchtzone

Bild 1: Die Ausleuchtzone ist abhängig von der Antennengröße

kleine Antenne
große Antenne
große Ausleuchtzone
kleine Ausleuchtzone

Bild 1: Die Ausleuchtzone ist abhängig von der Antennengröße

Ausleuchtungszone

Das abgestrahlte Antennendiagramm einer SLAR or SAR Antenne im Weltraum beleuchtet mit seinem Öffnungswinkel (meist ist damit die Halbwertsbreite der Antenne gemeint) eine Fläche. Diese Fläche wird die Ausleuchtungszone oder der “Footprint” (aus dem Englischen, wörtlich: Fußabdruck) genannt. Die Größe dieser Fläche ist abhängig von der Größe der realen Antenne. Die empfangene und aufgezeichnete Stärke des Echosignals ist ebenfalls abhängig von der Größe dieser Ausleuchtungszone.

Weiterhin ist diese Ausleuchtzone auch wesentlich von der Flughöhe oder der Höhe der Umlaufbahn (des Orbits) abhängig. Zum Beispiel ein Radaraltimeter in einer Umlaufbahn von 1000 km mit einer relativ großen Antenne, die eine Halbwertsbreite von nur 0,32° hat, würde eine Ausleuchtzone mit einem Durchmesser von 2,8 km bilden.