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Synthetic Aperture Radar Verfahren

Bild 1: SAR-Verfahren „Stripmap”

Bild 1: SAR-Verfahren „Stripmap”

Synthetic Aperture Radar Verfahren

Stripmap-SAR

Das Verfahren Stripmap-SAR ist das grundlegende Verfahren, welches schon bei SLAR ausführlich beschrieben wurde.

Ein SAR-Bild kann auch dann erzeugt werden, wenn die Blickrichtung der Antenne nicht querab, sondern schräg nach vorn oder hinten gerichted ist. Dieses Verfahren wird dann Squinted SAR genannt. Die Datenverarbeitung muss dann die sich nicht rechtwinklig schneidenden Koordinaten Range und Doppler bei der Berechnung des Bildes berücksichtigen. In direkter Vorausrichtung und auch in Richtung rechtwinklig nach unten kann das SAR-Prinzip aus prinzipiellen Gründen nicht funktionieren.

Bild 2: SAR-Verfahren „Spotlight”

Bild 2: SAR-Verfahren „Spotlight”

Spotlight-SAR

Bei dem Verfahren Spotlight-SAR wird die Azimut-Auflösung dadurch verbessert, dass die Antenne für längere Zeit fest auf ein bestimmtes Zielgebiet (Spot) gerichtet bleibt; im Azimut also entsprechend dem Kursverlauf gedreht wird. Eine länger möglichee Beleuchtungszeit wirkt sich direkt als Vergrößerung der synthetischen Apertur aus und es verbessert sich die erreichbare Winkelauflösung sowie das Produkt aus Zeit und Bandbreite wird erhöht. Dies geschieht allerdings auf Kosten der bei einem Vorbeiflug insgesamt abbildbaren Fläche, denn der nächste Spot kann erst in einem durch die Beobachtungszeit und die Fluggeschwindigkeit bestimmten Abstand ins Visier genommen werden.

Bild 3: SAR-Verfahren „Scan”

Bild 3: SAR-Verfahren „Scan”

Scan-SAR

Bei dem Verfahren Scan-SAR macht man von der Agilität einer Phased Array Antenne Gebrauch, indem mehrere Streifen oder Spots in verschiedenen Abständen und Squint-Winkeln nach einem bestimmten Ablaufplan bedient werden. Das muss nicht unbedingt so flächendeckend geschehen wie in der Grafik dargestellt, sondern kann dem Informationsbedarf angepasst werden.