www.radartutorial.eu www.radartutorial.eu Radargerätekartei - Radarmuseum

„Wassermann”

Bild 1: „Wassermann” Silhouette

„Wassermann M” Silhouette
(click to enlarge: 640·480px = 32 kByte)

Bild 1: „Wassermann M” Silhouette

Das „Wassermann”-Gerät (FuMG 404) war eine Rundsuchanlage, die seit 1940 von Siemens entwickelt wurde. Das Radar Wassermann entstand aus dem Versuchsradar Freya- „Fahrstuhl”, bei dem zur Höhenmessung die Antenne an einem Stahlmast hoch- und runtergefahren werden konnte. Da dies ein zeitaufwändiger Vorgang war, wurden später mehrere Antennenfelder übereinander montiert, die nun schnell abwechselnd an den Sender/Empfänger geschaltet werden konnten.

Die Antenne bestand aus einem ortsfesten drehbar gelagertem Gittermast (später rundem Mast) von 37 bis 60 Metern Höhe. An diesem Maste waren Haltegerüste von 4 bis 12,4 Metern Breite befestigt, an welchem anfangs nur 4 Freya- Antennen befestigt waren. Durch Antennenvariationen wurden der Öffnungswinkel der Antenne und die Reichweite des Radars wesentlich beeinflusst. Der Antennenspiegel bestand aus vier Feldern mit bis zu 144 Dipolen. Im Einzelnen setzten sich die Antennen von

zusammen.

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte Taktisch-technische Daten
Description of the radar set, tactical-technical characteristics
Description de l'unité de radar, les caractéristiques techniques tactique
Radar birimi, taktik-teknik özellikleri açıklaması
Описание; Основные тактико-технические характеристики (Базы данных)

Technische Daten
Frequenzbereich: 125…158, 158…250 MHz
Pulswiederholzeit:  
Pulswiederholfrequenz:  
Sendezeit (τ):  
Empfangszeit:  
Totzeit:  
Pulsleistung:  
Durchschnittsleistung:  
angezeigte Entfernung: 300 km
Entfernungsauflösung: ±300 m
Öffnungswinkel:  
Trefferzahl:  
Antennenumlaufzeit:  

Bild 2: Bedienungsteil des „Wassermann”- Gerätes

Bedienungsteil des „Wassermann”- Gerätes
(click to enlarge: 1000·750px = 52 kByte)

Bild 2: Bedienungsteil des „Wassermann”- Gerätes

Für Fernzielerfassung werden die beiden oberen Spiegelviertel eingeschaltet, zur Erfassung von Tieffliegern die beiden unteren. Die oberste Dipolzeile gehörte zum „Gemse” Kennungsgerät.

Zur Bedienung der Geräte wurden etwa 7 Mann benötigt.