„Freya”
Radargeräteentwicklung in Deutschland während des 2. Weltkrieges.
Im Herbst 1939 waren zwei Freya- Radarstationen auf Helgoland, zwei auf Wangerooge, eine auf Borkmund eine auf Nordernei zum Deckung der Nordseeküste eingesetzt. Am 18. Dezember 1939 entdeckte das Freya- Radar 24 R.A.F. Wellingtons auf ihrem Anflug auf Wilhelmshafen.
Die sofort alarmierten Abfangjäger aus Jever wurden an den Bomberverband herangeleitet. 16 Messerschmitt 110 und 24 Messerschmitt 109 fingen die britischen Bomber weit vor der Küste ab. Vierzehn Wellingtons wurden abgeschossen. Ab sofort wurden durch die britischen Bomber im Wesentlichen nur noch Nachts Einsätze geflogen. Jedoch auch Nachts wurden die deutschen „Nachtjäger” Bf 110 G durch das Radar an ihre Ziel herangeleitet.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Frequenzbereich: | 120…130 MHz |
| Pulswiederholzeit: | |
| Pulswiederholfrequenz: | 500 Hz |
| Sendezeit (PW): | 3 µs |
| Empfangszeit: | |
| Totzeit: | |
| Pulsleistung: | 10…15 kW |
| Durchschnittsleistung: | |
| angezeigte Entfernung: | 120 km |
| Entfernungsauflösung: | |
| Öffnungswinkel: | |
| Trefferzahl: | |
| Antennenumlaufzeit: | |
