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AN/FPS-30

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte Taktisch-technische Daten

Bild 1: AN/FPS-30 auf dem Dach vom Gebäude C des Lincoln Laboratory (1955)

Bild 1: AN/FPS-30 auf dem Dach vom Gebäude C des Lincoln Laboratory (1955)

Technische Daten
Frequenzbereich: 570 … 630 MHz
(L-Band)
Pulswiederholzeit: 2595 µs
Pulswiederholfrequenz: 385 Hz
Sendezeit (τ): 4 … 52 µs
Empfangszeit:  
Totzeit:  
Pulsleistung: 400 kW200 kW
Durchschnittsleistung: 4 kW616 W
angezeigte Entfernung: 200 NM (≙ 370 km)
Entfernungsauflösung:  
Genauigkeit: ±0,5°
Öffnungswinkel:
Trefferzahl:  
Antennenumlaufzeit:  
MTBCF:  
MTTR:  

AN/FPS-30

Das Radar AN/FPS-30 „Sentinel“ war ein im unteren L-Band arbeitendes weitreichendes Radar mit großer Sendeleistung. Es war in der Lage, jedes herkömmliche Hochleistungsflugzeug zu erfassen, zu lokalisieren und zu identifizieren. Für Dauerbetrieb und eine erhöhte Zuverlässigkeit enthielt dieses Radar zwei komplette Sender- und Empfängersysteme. Diese beiden Kanäle befanden sich im gleichen Gebäude und jeder Elektronikschrank war gegenüber innere oder äußere Störsignale abgeschirmt.

Nur vier Stück dieser Radargeräte wurden in Stellungen auf Grönland installiert. Sie waren als Ersatz für das in Alaska und Kanada erprobte AN/FPS-19 gedacht und gegen arktische Bedingungen optimiert. Aufgrund der hohen Kosten wurden jedoch nur die Geräte auf Grönland gebaut.

Quelle: