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AN/CPS-6

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte Taktisch-technische Daten

Figure 1: AN/CPS-6B

Figure 1: AN/CPS-6B

Technische Daten
Frequenzbereich: 2 700 … 3 019 MHz
(S-Band)
Pulswiederholzeit:  
Pulswiederholfrequenz:  
Sendezeit (τ):  
Empfangszeit:  
Totzeit:  
Pulsleistung:  
Durchschnittsleistung:  
angezeigte Entfernung:  
Entfernungsauflösung:  
Genauigkeit: Seitenwinkel: 0.5°; Höhe: 500 ft
Öffnungswinkel:
Trefferzahl:  
Antennenumlaufzeit: 2 bis 15 U/min

AN/CPS-6

Das AN/CPS-6 war ein landgestütztes Radar mittlerer Reichweite, welches als kombiniertes Rundsuch- und Höhensuch-Radar eingesetzt wurde. Die Radartechnik arbeitete im S–Band. Durch die „V”- stellung der beiden Antennen konnte das Radar sowohl Entfernung, Seitenwinkel und Höhenwinkel eines Zieles bestimmen. Durch die Möglichkeit der Abschätzung der Zielhöhe ohne ein spezielles Höhensuchradar einsetzen zu müssen, war das AN/CPS-6 sehr nützlich in Gegenden mit sehr hohen Flugaufkommen.

Das AN/CPS-6 wurde bereits während des 2. Weltkrieges durch die Radiation Laboratory des MIT entwickelt. Die ersten Geräte entstanden Mitte 1945. General Electric produzierte das A-Modell und das Folgemodell B am Standort Syracuse im Bundesstaat New York, dem späteren Firmensitz von Martin-Marietta und danach Lockheed-Martin. Im Radar arbeiteten 5 Sender auf verschiedenen Frequenzen. Es wurde eine Besatzung von 25 Personen für den Betrieb benötigt. Ein Radargerät benötigte für die Anlieferung oder eine Verlegung insgesamt 85 LKWs. Die US-Air Force musterte diesen Radartyp zwischen 1957 und 1959 aus.