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Wetterradar Meteor 1700C und 1700S

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte Taktisch-technische Daten
© 2005 Selex Sistemi Integrati, (Gematronik Weather Radars)

Bild 1: Wetterradar unter einem Radom

Technische Daten
  Meteor 1700 C Meteor 1700 S
Frequenzbereich: 5,45 - 5,82 GHz 2,7 - 2,9 GHz
Pulswiederholzeit:    
Pulswiederholfrequenz: 250 - 2000 Hz
Sendezeit (τ): 0,4 µs … 4,5 µs
Pulsleistung: 250 kW 750 kW
Durchschnittsleistung:    
angezeigte Entfernung:  
Entfernungsauflösung:  
Öffnungswinkel: 0,55° … 2°
Antennenumlaufzeit: 8 U/min 6 U/min

Wetterradar Meteor 1700C und 1700S

METEOR 1700 C und METEOR 1700 S sind Wetterradargeräte des Unternehmens Selex ES (vormals Gematronik) die zur Erkundung von Niederschlägen entwickelt wurden und vor allem in Gebieten mit starken Festzielen und Falschechos eingesetzt werden sollen. Beide Typen verwenden einen vollkohärenten Sender mit einem Klystron als Leistungsendstufe. Sie nutzen die durch Gematronik entwickelte GDRX® und Rainbow® Software für die präzise Erkennung von Unwettern, Windscherungen, Böenfronten und anderen extremen Wetterereignissen.

Sie sind mit einfacher horizontaler Polarisation und als Option auch mit dualer Polarisation erhältlich. Die dualer Polarisation ermöglicht eine bessere quantitative Niederschlagsmessung und die Kategorisierung verschiedener Arten von Hydrometeoren wie Nieselregen, Regen, Hagel und Schnee. Es ermöglicht auch die Identifizierung von nicht-meteorologischen Objekten wie Vogel- oder Insektenschwärme.

Das Meteor 1700 C arbeitet im C–Band mit einer Impulsleistung von bis zu 250 kW. Es eignet sich besonders für die nördlichen Regionen in denen die Dämpfung durch starke Niederschläge gering ist sowie für Flughäfen. Der normale nutzbare Entfernungsbereich ist 200 km für Messungen der Reflektivität und der Radialgeschwindigkeit. Das Meteor 1700 S arbeitet im S–Band mit einer Impulsleistung von bis zu 750 kW. Es wurde für den Einsatz in extremen klimatischen Regionen entwickelt, bei denen die Dämpfung durch ausgedehnte starke Niederschlagsgebiete die Reichweite des Radars begrenzen würde.

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