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Aufklärungsflugzeug ASTOR

Beschreibung des Radargerätes; ausgewählte Taktisch-technische Daten
ASTOR
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Bild 1: „Global Express®” von Bombardier als Träger des ASTOR Radarsystems

Technische Daten
Frequenzbereich: X–Band
Pulswiederholzeit:  
Pulswiederholfrequenz:  
Sendezeit (τ):  
Empfangszeit:  
Totzeit:  
Pulsleistung:  
Durchschnittsleistung:  
angezeigte Entfernung: 250 … 300 km
Entfernungsauflösung: 1.18 m
Öffnungswinkel:  
Trefferzahl:  
Antennenumlaufzeit:  

Aufklärungsflugzeug ASTOR

Das ASTOR (Airborne Stand-Off Radar) Programm des Vereinigten Königreiches ist im Kern ein luftgestütztes Bodenüberwachungsradar mit einer passiven Phased Array Antennen, basiert in einem Business- Jet. Das Radar des Aufklärungsflugzeuges ASTOR wird ein SAR- MTI- Radar auf der Basis des „Advanced Synthetic Aperture Radar Type 23 (ASARS-2)” der Firma Hughes (jetzt: Raytheon), welches bereits im Aufklärungsflugzeug U-2 der US Air Force genutzt wird. Die britische Firma „Marconi Radar & Countermeasures systems” entwickelte die neue längere Antenne von 4,6 Metern für das ASTOR SAR system, die unter dem vorderen Flugzeugrumpf in einem Radom untergebracht ist. Als Endhersteller des Radarsystems hat „Raytheon” wegen seiner günstigen Eigenschaften das Langstreckenflugzeug „Global Express®” von Bombardier favorisiert.

Das ASTOR SAR hat einen Suchmodus mit geringerer Auflösung und einen Zielbegleitmodus mit einer im Bereich von unter 30 Zentimeter liegenden sehr hohen Auflösung. Das Antennendiagramm wird elektronisch geschwenkt, das bedeutet, dass in Flugrichtung und nach hinten ein schmaler „toter Trichter” entsteht. Das ASTOR SAR System soll ein maximale Reichweite von 250 bis 300 km erhalten. Obwohl viel über mögliche Videosensoren diskutiert wurde, wurde diese Option in den gegenwärtigen Plänen nicht realisiert.

Das UK Ministerium der Verteidigung verlangte, dass das ASTOR Bodensystem modular aufgebaut und transportabel ist und Verarbeitungskapazitäten für die Daten der moderner SAR- und MTI- Radargeräte aufweist. Bis zu 8 Bodenstationen erhalten die Radardaten und analysieren diese in nahezu Echtzeit für die Sicherheitssysteme sowohl für die NATO als auch für das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Die Einsatzbereitschaft erster flugfähiger Prototypen wird 2007 erwartet, eine Einführung des Waffensystems in die Truppe etwa 2008.

Quellen: www.vectorsite.net www.global-defence.com