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Radarsimulatoren

Bild 1: Radarsimulator von SkyRadar

Bild 1: Radarsimulator von SkyRadar

Radarsimulatoren generieren Signale oder Daten, die den Signalen oder Daten von echten Radargeräten ähneln und die für Ausbildung, technische Wartung oder zur Täuschung von Radarwarnern verwendet werden können.

Radarsimulatoren für die Ausbildung

Diese Simulatoren generieren komlette Luftlagen und Scenerien für die Ausbildung von Bedienern wie zum Beispiel Fluglotsen. Sie trainieren die Bedienung von Radargeräten, ermöglichen die Darstellung von Standardsituationen und bieten die Grundlage für das Erlernen der Reaktionen wie eine Entscheidungsfindung auf bestimmte Gefahrensituationen im Luftraum.

Radarsimulatoren für technische Zwecke

Bild 2: Radarsimulator für SSR-Signale von Intersoft Electronics

Bild 2: Radarsimulator für SSR-Signale von Intersoft Electronics

Bild 3: Radarsimulator für Primärradar der Firma ATC-Global

Bild 3: Radarsimulator für Primärradar der Firma ATC-Global

Diese Simulatoren generieren messbare Signale zum Test von Auswerteschaltungen oder -logiken. Sie sind entweder direkt an das zu testende Gerät angepasst oder können universell aus einer Datenbank verschiedenste Signalformen abrufen. Diese Signalformen werden auf einer Leitung bereitgestellt und können auch mit einer Antenne in den freien Raum abgestrahlt werden. Auch diese Simulatoren sind für die Ausbildung geeignet. Angesprochen wird hier technisches Personal.

Radarsimulatoren für den Elektronischen Kampf

Diese Simulatoren sollen Radarwarngeräte des Gegners täuschen und simulieren eine funktionierende Radarstellung. Eine Drehung von Antennen wird mittels einer periodischen Amplitudenmodulation simuliert. Hier können verschiedene Radarsignale gleichzeitig gesendet werden und die Betriebsbereitschaft einer Luftabwehrstellung vortäuschen.