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Spektrumanalyser

Ein Spektrumanalyser wird verwendet, um das Frequenzspektrum von Radarsendern, Oszillatoren und allgemein allen selbstschwingenden Baugruppen innerhalb einer großen Bandbreite zu bestimmen. Bei der Verwendung dieses Messgerätes wird allerdings viel Erfahrung benötigt. Ein erfolgreicher Messvorgang setzt einmal eine korrekte Bedienung des Gerätes voraus und das Ergebnis muss hinterher auch noch gut interpretiert werden.

Der Spektrumanalyser zeigt die Frequenz und die Amplitude eines Eingangssignals auf einem Bildschirm an. In der senkrechten, der Y- Achse wird die Amplitude als Funktion der Frequenz in der waagerechten, der X- Achse, dargestellt. Als Beispiel einer Anzeige wird das Diagramm eines Magnetrones gezeigt. Die Anzeige der Amplitude ist üblich in dBm, also logarithmisch, bezogen auf 1 mW. Die Sendefrequenz liegt hier bei 2700 MHz. Es sind sehr starke Seitenbänder im Abstand von ±12 und ±24 MHz vorhanden.

Bild 1: Spektrumanalyser von Tektronix, Model 492

Spektrum Analyser

Bild 1: Spektrumanalyser von Tektronix, Model 492
(Mit dem Mauszeiger auf den Bedienelementen verweilen, dann wird die Funktion erläutert!)

1/PW
1/PRT
PW
PRT
Sende-
frequenz
Grenzfrequenz
des Bandfilters
Spektrumanalysator
Oszilloskop

Bild 2: Vergleich der Anzeigen

1/PW
1/PRT
PW
PRT
Sende-
frequenz
Grenzfrequenz
des Bandfilters
Spektrumanalysator
Oszilloskop

Bild 2: Vergleich der Anzeigen

Mit einem Spektrumanalyser können die Sendeimpulse eines Radargerätes besser als mit einem Oszilloscope gemessen werden. Aus dem angezeigten Signal (in der Grafik ist nur die obere Signalhälfte dargestellt) können die nominale Sendefrequenz, Bandbreite, Impulsdauer (PW) und Impulsfolgeperiode (PRT) abgelesen werden. Das Oszilloscope kann oft schon nicht einmal die hohe Frequenz anzeigen, deshalb ist hier nur ein demoduliertes Signal gezeigt.