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„Echobox”

Echobox

Bild 1: „Echobox”

Mit dem Frequenzmesser kann sehr genau eine Frequenz gemessen werden. Der Trivialname „Echobox”, der sich für diesen geeichten Schwingkreis (Saugkreis) eingebürgert hat, ist eigentlich nicht richtig. Eine Echobox wäre eher ein Parallelschwingkreis, der also bei der eingestellten Frequenz möglichst hochohmig sein sollte.

Dieses Messgerät hat aber bei der eingestellten Frequenz ein Widerstandsminimum. Das ist für den Zweck günstiger, weil sich ein Minimum (durch Herabschalten der Messempfindlichkeit) genauer messen lässt, als ein Maximum. Der korrekte Name ist Absorptionsfrequenzmesser.

Messmethode: Das Messgerät wird zwischen dem HF-Generator und einem HF-Leistungsmessgerät (Powermeter) geschaltet. Die auf der Messleitung ankommende HF-Energie fällt über den Innenwiderstand des Schwingkreises ab. Bei der exakten Resonanzfrequenz müsste das Messgerät für die Hochfrequenz einen Kurzschluss darstellen. Die Resonanzfrequenz des Schwingkreises wird solange verändert, bis am nachgeschalteten HF-Leistungsmessgerät ein Minimum an Leistung messbar ist.
An der geeichten Skala kann dann die Resonanzfrequenz abgelesen werden.