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Das „Bright Band”

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Bild 1: Das „Bright Band”

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Bild 1: Das „Bright Band”

Das „Bright Band”

„Bright Band” - Probleme beziehen sich auf das vergleichende Reflexionsvermögen von besonderen Objekttypen (in diesem Falle dem Niederschlag). Die Graphik im Hintergrund zeigt die verschiedenen Stufen des Niederschlags, wenn sie zur Bright Band- Wirkung führt. Die Bezeichnung stammt noch aus der Zeit der Einfarben- Analog- Bildschirme, wo eine höhere Reflektivität durch ein helleres Signal angezeigt wurde. Bei einem Vertikalschnitt durch die Atmosphäre erscheint die Schmelzzone dann tatsächlich als ein helles Band. Auf modernem Farbdisplay wird das „Bright Band” allerdings im Gegensatz zu dem historisch entstandenen Namen als dunkelroter Bereich dargestellt.

In der Schmelzzone, wo feste Niederschläge wie Schnee und Graupel in Regen übergehen, ist die Reflektivität etwas erhöht. Diese Erhöhung ist bei stratiformen Niederschlägen („Landregen”) stärker ausgeprägt als bei schauerartigen Regenfällen. Niederschlag beginnt im Normalfall immer in sehr großen Höhen. In dieser Region ist die Temperatur normalerweise unterhalb des Gefrierpunkts des Wassers. Deshalb beginnt der Niederschlag mit der Bildung von sehr kleinen Eiskristallen, die der Schwerkraft folgend, langsam in Richtung Erdoberfläche fallen.

Bright Band

Üblicherweise befindet sich die Schmelzzone etwa 200 bis 500 Meter unterhalb der Nullgrad-Grenze. Fallen die Niederschläge bis zum Erdboden als Schnee, kann es kein Helles Band geben.

(In manchen Quellen,vor allem aus dem schweizerischen Sprachraum, wird der Begriff „bright band” mit „helles Band” übersetzt. Siehe www.iapmw.unibe.ch)

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