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Stabilisation

Nicken und Rollen

Bild 1: Antennendiagramm beim Nicken und Rollen
unstabilisiert und stabilisiert

Stabilisation

Das Wetterradar in einem Flugzeug bei der Durchführung von Manövern (wie etwa beim Start) würde mit seinem Antennendiagramm dem Piloten einen Bereich des Luftraumes „zeigen”, den er bestimmt nicht zu durchfliegen vorhatte.

Ebenso wichtig ist es, die Genauigkeit der Richtungsanzeigen während eines Manövers oder anderer Flugphasen zu garantieren. Es gibt jedoch beträchtliche Probleme damit, diese geforderte Stabilität (bei senkrechtem und waagerechtem Nicken und Rollen) auch während des Fluges einzuhalten.

So wird es notwendig, eine elektromechanische Servo- Ausrüstung an Bord zu haben, die diese Forderung erfüllen kann. Mit sanften Manövern wie seichten Drehungen zurechtzukommen, ist weniger schwierig, als mehr mit ausgeprägten Steigungsänderungen. Es kann deshalb nur erwartet werden, dass die Stabilisation der Antenne eine konstante Abtastung gemessen am Horizont während gemäßigter Manöver gewährleistet.

Wenn diese Stabilisation nicht eingeschaltet wird, wird der gesehenen Anzeige die Richtung und Lage des Flugzeuges überlagert. Für vertikale Manöver des Flugzeuges ist die Lageänderung in bezug auf die Region des Luftraums oft ausgeprägter als beabsichtigt.

Der senkrechte Aspekt der Stabilität kann, wenn erforderlich, vom Piloten gewählt werden. Während der Start- und Landephasen des Flugs treten die meisten Probleme auf. Einige Systeme schalten sich erst bei der Benutzung des Autopiloten ein und erwarten in der übrigen Zeit eine Eingabe von Hand.

Für ständig wiederkehrende Eingaben können auch (ähnlich einer Stapelverarbeitungsdatei) die erforderlichen Eingaben abrufbar gespeichert werden.