Duplexer mit PIN-Dioden
Bild 1: Streifenleitermodule aus einem Radarempfänger
Duplexer in Halbleitertechnologie mit PIN- Dioden wurden zu einer attraktiven Alternative durch eine gute Sperrisolation, einer schnellen Erholzeit und langer Lebensdauer. Ein Begrenzungsschaltung mit PIN- Dioden und einer vernachläsigbarer Durchlassdämpfung begrenzt das Signal am Empfängereingang auf ein konstanten Pegel. Allerdings müssen die PIN- Dioden für eine gute Sperrung der Sendeleistung bei geringen Verlusten im Empfangsweg aktiv geschaltet werden. Das verkompliziert die Schaltung und führt zu dem Risiko des Totalausfalls, wenn die Schaltspannungen in Folge eines Defektes ausbleiben. Deswegen werden in der Praxis zur Sicherheit mehrere Schaltstufen hintereinander verwendet.
Dieses Modul schaltet mit zwei PIN- Dioden einen Kurzschluss in je eine Resonanzleitung und schaltet somit die HF-Energie vom Eingang in Abhängigkeit einer Steuerspannung entweder auf die Abschlusswiderstände (Dummy-Loads) oder zum Ausgang dieses Moduls, also zum Empfängereingang.
PIN-Dioden benötigen zum Schalten eine Steuerspannung, die meist durch den Synchronisator bereitgestellt wird.
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