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Yagiantennen

Yagiantenne: auf einem schmalen waagerechten Antennenträger ist am einen Ende der Reflektor angebracht. In einem gewissen Abstand folgt der Strahler (hier ein Dipol) und dann (hier) drei Direktoren, deren Länge sich stetig verkürzt, deren Abstand zueinander sich aber vergrößert.
Bild 1: Elemente einer Yagi- Antenne

Diese Antennenform ist speziell für den Bereich der Funkwellen von Kurzwelle bis in den SHF- Bereich hinein entwickelt worden. (Ihren Namen erhielt sie nach dem japanischen Erfinder, Professor Yagi.) Jedoch auch im Radarbereich wird sie verwendet.

Dabei hat der Dipol die Länge λ /2, der Reflektor ist etwa 10% länger während die Direktoren um etwa 5-7% mit zunehmender Entfernung vom Dipol kürzer bemessen werden. Der Abstand des Reflektors zum 1. Direktor beträgt ebenfalls etwa λ /2. Der Dipol ist bei Empfangsantennen nicht im Maximum angebracht, sondern dichter zum 1. Direktor hin, um die sich in der Antenne aufbauende stehende Welle nicht zu sehr zu bedämpfen.

Die in der Grafik gezeigte Yagiantenne hat als aktiven Strahler einen Dipol und als passive Elemente einen Reflektor und drei Direktoren. Je mehr passive Elemente verwendet werden, desto größer ist der Antennengewinn. Gleichzeitig verringert sich die Bandbreite und das Antennendiagramm wird schmaler. Die Verbesserung des Antennengewinns ist allerdings nicht linear. Zum Beispiel bei einer Antenne aus 5 Elementen bringt ein zusätzlicher Direktor noch einen Gewinn von etwa 2 dB. Ein weiteres Hinzufügen von Direktoren hat einen stetig verringerten Effekt.

Autor: Christian Wolff
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