Geschichtlicher Überblick
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Die Entdeckung und Entwicklung der Radartechnik kann sich weder ein einzelner Staat noch eine einzelne Person für sich verbuchen. Man muss sie eher als eine Anhäufung vieler Entwicklungen und Verfeinerungen ansehen, an denen Wissenschaftler mehrerer Nationen parallel Anteil hatten. In der Vergangenheit gibt es dennoch einige Meilensteine, mit derEntdeckung bedeutender Grundkenntnisse und wichtige Erfindungen:
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| 1930 | Lawrence A. Hyland, ebenfalls vom NRL (USA), ortet erstmals ein Luftfahrzeug. |
| 1931 | Ein Schiff wird mit Radar ausgerüstet. Als Sende- und Empfangsantennen werden Parabolantennen mit Hornstrahlern eingesetzt. |
| 1936 | Entwicklung des Klystrons durch die Entwicklungsingenieure der Firma General Electric George F. Metcalf und William C. Hahn, das als Verstärker oder Oszillator Verwendung findet. |
| 1939 | Zwei Physiker an der Universität von Birmingham in England, John Randall und Henry Boot, entwickelten ein leichtes, aber leistungsfähiges Mikrowellenradar und bauten es in ein B- 17 Bomber ein. Das brachte die Wende im U-Boot-Krieg. |
| 1940 | Unterschiedliche Radaranlagen werden in den USA, Russland, Deutschland, Frankreich und Japan entwickelt. |
Angetrieben durch allgemeine Kriegsgeschehnisse und durch die Entwicklung der Luftwaffen zu bedeutenden Leistungsträgern, erfährt die Radartechnik während des 2. Weltkrieges einen starken Entwicklungsschub und wird während des „kalten Krieges” in großen Stückzahlen entlang der innerdeutschen Grenze eingesetzt.
Nach dem 2. Weltkrieg wird das Radarverfahren in damals sogenannter „Friedensverwendung” eingesetzt. Heute ist eine zivile Nutzung von Radaranwendungen zum Alltag geworden.


