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Hornstrahler

Bild 1: Hornstrahler

Hornstrahler

Bild 1: Hornstrahler

Hornstrahler

Selbstverständlich kann man einen Hohlleiter an einem Ende einfach offen lassen, um die elektromagnetische Welle in den freien Raum abstrahlen zu lassen. Da aber der Wellenwiderstand der Luft einen anderen Wert hat, als der Hohlleiter, werden an dieser Stelle durch die Fehlanpassung schädliche Reflexionen auftreten.

Deshalb werden die mechanischen Abmessungen des Hohlleiters an der Stelle des gewünschten Austritts der Elektromagnetischen Welle ausgedehnt, um einen besseren Übergang zu erreichen. Die Länge dieses Bereiches sollte wesentlich größer als die Wellenlänge sein. Diese Konstruktion der Aufweitung des Hohlleiters nennt man Hornstrahler. Hornstrahler haben eine gute Richtcharakteristik, die von der konstruktiven Gestaltung abhängen. Je länger die geometrischen Abmessungen des Hornstrahlers sind, desto bessere Richtcharakteristik und folglich ein höherer Gewinn sind erreichbar.

Die Öffnung des Hornstrahlers ist mit einem dielektrischen Material (z.B. nicht-hygroskopisches Schaumpolystyrol) verschlossen. Wenn in dem Hohlleitersystem ein Überdruck aufgebaut wird, werden als Dichtmittel keramische Werkstoffe oder Quarzglas verwendet.

Hohlleiter
leitungsgebundene Welle
Hornstrahler
Aufweitung des
Hohlleiters
Raumwelle

Bild 2: Elektrische Feldlinien in einem Hohlleiter, Übergang von leitungsgebundener Welle zur Raumwelle

Hohlleiter
leitungsgebundene Welle
Hornstrahler
Aufweitung des
Hohlleiters
Raumwelle

Bild 2: Elektrische Feldlinien in einem Hohlleiter, Übergang von leitungsgebundener Welle zur Raumwelle

Hohlleiter
leitungsgebundene Welle
Hornstrahler
Aufweitung des
Hohlleiters
Raumwelle

Bild 2: Elektrische Feldlinien in einem Hohlleiter, Übergang von leitungsgebundener Welle zur Raumwelle

Bild 3: Antennendiagramm eines Hornstrahlers in dreidimensionaler Darstellung

Bild 3: Antennendiagramm eines Hornstrahlers in dreidimensionaler Darstellung