Flugsicherungsradargeräte
Häufige Anwendungen von Flugsicherungsradargeräten (im Air Traffic Management „ATM”) sind zum Beispiel:
- „En-route” Radargeräte
- Air Surveillance Radargeräte
- Präzisions Anflug- und Landeradarsysteme
- Flugfeldüberwachungsradargeräte
- spezielle Wetterradaranwendungen
„En Route” Radargeräte„En Route” (Luftstraßen-) Radargeräte arbeiten meist im L-Band bis zu einer Reichweite von etwa 450 km. Sie überwachen den Flugverkehr außerhalb der besonderen Flugplatzbereiche. |
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Air Surveillance Radar (ASR)Luftraumaufklärungsradargeräte werden von den Fluglotsen benötigt, um sämtliche Flugbewegungen in dem ECAC- Bereich (also rund um den Flugplatz) im Überblick zu behalten und den ständig wachsenden Flugverkehr auf eine sichere, ordentliche, schnelle Art sicherzustellen. Üblicherweise arbeiten die ASR im E-Band bis zu einer Reichweite von 60 Nautischen Meilen (ca. 120 km) | |
Präzisions Anflug- und Landeradarsysteme (PAR)Das Präzisions Anflugradar führt das den Flugplatz anfliegende Flugzeug auch unter schlechten Sichtbedingungen sicher zur Landung. Mit dem Radargerät werden Flugzeuge während der letzten Anflug- und Landephase aufgefasst und begleitet. Die Abweichungen von der idealen Anfluglinie werden dem Piloten über Funk entweder als akustische Kommandos oder dem Autopiloten als Steuerimpulse übermittelt. |
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FlugfeldüberwachungsradargeräteBei Nebel oder schlechter Sicht zeigen Flugfeldüberwachungsradargeräte der Towerbesatzung das gesamte Flugfeld auf einem Bildschirm an. Mit extrem kurzen Sendeimpulsen im Nanosekundenbereich und einer sehr hohen Sendefrequenz (J- bis X- Band) können diese Radargeräte bei sehr hohem Auflösungsvermögen auch kürzeste Entfernungen messen. | |
spezielle WetterradaranwendungenWetterradar ist prinzipiell sehr wichtig für die Flugsicherung. Aber auch hier gibt es Geräte, die speziell für die Flugsicherung entwickelt wurden. |




