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Gematronik Weather Radar Systems
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Dauerstrichradargeräte (CW-Radar)

Dauerstrichradarverfahren
Bild 1: Dauerstrichradarverfahren

Dauerstrichradargeräte oder CW- Radargeräte (engl.: Continuous Wave radar) strahlen ununterbrochen ein Sendesignal ab. Das Echosignal wird ständig empfangen und verarbeitet.

Prinzipiell arbeitet in einem Dauerstrichradargerät der Sender ständig und eine Antenne strahlt dieses Signal auch ständig ab. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Probleme zu klären:

Eine direkte Einstrahlung der Sendeenergie in den Empfänger kann durch

Eine Laufzeitmessung ist beim Dopplerradar für Geschwindigkeitsmessung überhaupt nicht erforderlich, da keine Entfernungsbestimmung vorgenommen wird. Wenn eine Laufzeitmessung also vorgenommen werden soll, dann kann durch eine Modulation des Sendesignals (z.B. zeitlich langsame Frequenzänderung) ein Zeitbezug des empfangenen Echos zum Sendesignal hergestellt werden.

Ein Radar, das eine unmodulierte Schwingung abstrahlt, kann über den Doppler-Effekt nur die Geschwindigkeit eines Objektes erfassen. Man kann keine Entfernungen bestimmen oder verschiedene Ziele unterscheiden.

Verkehrsüberwachungsradar

TRAFFIPAX SpeedoPhot
Bild 2: TRAFFIPAX SpeedoPhot

alias: „Flensburger Kiste”

Diese Dauerstrich- Radargeräte sind wirklich stark spezialisiert. Sie nutzen zur Messung der Geschwindigkeit die Dopplerfrequenz. Da diese auch abhängig von der Wellenlänge ist, arbeiten diese Radargeräte mit sehr hohen Frequenzen im K-Band. Das gezeigte Traffipax Speedophot der Firma ROBOT Visual Systems GmbH arbeitet z.B. auf der Frequenz 24,125 GHz.

Die Geschwindigkeit des ankommenden und/oder abfließenden Verkehrs kann vom rechten oder linken Straßenrand aus gemessen werden. Das System kann in ein Messfahrzeug eingebaut oder auf einem Spezialstativ betrieben werden. Ebenso kann das SpeedoPhot System zur Überwachung des fließenden Verkehrs mit fotografischer Dokumentation von Verkehrsübertretungen eingesetzt werden.

Blockschaltbild CW-Radar

Einfache CW- Doppler- Radaranlagen werden z. B. nach folgendem Schema aufgebaut:


Bild 3: Prinzipschaltbild

Die Local-Oszillatorfrequenz für den Superheterodynempfänger wird hier durch eine Mischstufe mit nachfolgendem schmalbandigem Filter erzeugt.

Autor: Christian Wolff
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