Radarprinzip
Das folgende Bild zeigt stark vereinfacht das Prinzip eines Radargerätes. Das Radargerät strahlt mit hochfrequenter Energie das Flugzeug an, die dann dort reflektiert wird und im Radargerät wieder empfangen wird. Die elektromagnetische Energie, die durch die Antenne empfangen wird, wird Echosignal genannt. Die hochfrequente Energie wird durch einen leistungsfähigen Sender erzeugt und mit einem hochempfindlichen Empfänger wieder empfangen.
Bild 1: einfaches Blockschaltbild eines Primärradars
Arbeitsprinzip
Ein leistungsfähiger Sender erzeugt eine hochfrequente Schwingung. Der Duplexer (ein Sende- Empfangsumschalter) leitet zur Sendezeit die hochfrequente Energie zur Antenne, zur Empfangszeit leitet er die schwachen Echosignale zum Empfänger. Die Radarantenne strahlt die Impulse der Sendeleistung ab und empfängt in der Zeit zwischen den Sendeimpulsen die Echosignale. Ein hochempfindlicher Empfänger verarbeitet die hochfrequenten Echosignale zu einem Videosignal um. Der Radarschirm (hier: ein PPI-scope als Sichtgerät) zeigt die aus den Echosignalen erzeugten Videoimpulse an.
Die Reflexion an den Flugzeugen geschieht diffus, das heißt, es wird in viele verschiedene Richtungen reflektiert. Das in Richtung des Radargerätes reflektierte Echosignal wird oft mit dem englischen Begriff Backscatter bezeichnet.
Die Radarinformationen werden traditionell auf einem PPI-Sichtgerät dargestellt, jedoch gibt es auch modernere Sichtgeräte. Das PPI-Sichtgerät zeigt einen rotierenden Auslenkstrahl von der Mitte des Bildschirmes zum Rand und zeigt somit Entfernung und Seitenwinkel des georteten Zieles an.


