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Impulsvolumen

Bild 1: Das Impulsvolumen

Bild 1: Das Impulsvolumen

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Impulsvolumen

Das Impulsvolumen charakterisiert das gemeinsame Auflösungsvermögen nach der Entfernung und nach den Winkelkoordinaten. Gewöhnlich nimmt man an, dass das Impulsvolumen durch die Halbwertsbreite φ des Antennenrichtdiagramms und die Länge Δr = c·τi/ 2 begrenzt ist, mit τi als die Dauer des Sendeimpulses (bzw. bei impulsinterner Modulation durch die Dauer des Signals am Ausgang der Pulskompressionsschaltung).

Je breiter das Spektrum des betrachteten Sendeimpulses und je schmaler das Antennenrichtdiagramm sind, desto kleiner ist das Impulsvolumen und desto höher ist das Auflösungsvermögen der Radarstation. Gleichzeitig erhöht sich die Störgeschütztheit vor im Raum verteilten passiven Störungen (Dipolreflektoren, ionisierte Wolken, atmosphärische Gebilde, Festziele).

Im Wetterradar hat das Impulsvolumen eine größere Bedeutung. Da sich mit steigender Entfernung das Impulsvolumen vergrößert, passen jetzt bei gleicher Regenintensität auch sehr viel mehr Regentropfen hinein: die effektive Relexionsfläche wird somit ebenfalls steigen. Deswegen hat die Radargrundgleichung im Wetterradar eine ganz andere Form, als in einem Luftraumaufklärungsradar

Das Auflösungsvermögen bitte nicht verwechseln mit der Genauigkeit eines Radargerätes. Dennoch wird die Genauigkeit in einer ersten Annäherung bei der Entwicklung eines Radargerätes in den meisten Fällen etwa als die Hälfte des Auflösevermögens angenommen. Ist das Radar aber erst einmal gebaut, ist die Genauigkeit häufig weit besser als in der ersten Annahme, weil: die Genauigkeit in der Entfernungsmessung ist das Ergebnis der Zeitmessung zwischen Sendemoment und der Ankunftszeit des Echos am Empfänger. Ist der Sendeimpuls noch ein fast idealer Rechteckimpuls, so hat aber der empfangene Impuls eine Glockenform, weil die Empfängerbandbreite begrenzt ist und zusätzlich ein Rauschen überlagert ist. So ist ersichtlich, dass die Genauigkeit nicht ursächlich von der Sendeimpulsdauer (die das Auflösevermögen bestimmt) abhängt, sondern eher von der Größe des empfangenen Signals (welches u.a. von der Entfernung des Zieles abhängt). Somit wird sich die Genauigkeit mit zunehmender Zielentfernung verschlechtern!